• MTV Geismar

1. Damen verliert gegen HSG Göttingen


Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hat die HSG Göttingen das Göttinger Derby in der Handball-Oberliga der Frauen beim MTV Geismar am Sonnabend für sich entschieden. Die HSG siegte mit 30:24 (16:14).

Für den MTV Geismar, der durch die Pleite weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz verharrt, wird es damit im Kampf um den Oberliga-Klassenerhalt äußerst schwer, wie auch Trainer Lennart Versemann nach dem Spiel einräumte. „Jetzt wird es super schwierig“, sagt er. Die HSGerinnen feierten derweil ausgelassen den Erfolg.

In der Tat hatte es zu Beginn der Partie etwas gehakt im Räderwerk des HSG-Spiels. Der enorm engagiert und temporeich auftretende Gastgeber ging beim 7:5 in der 14. Minute zum ersten Mal mit zwei Toren Vorsprung in Führung, später, beim 10:7, betrug die Führung sogar drei Treffer (18.).

Doch die favorisierten Gäste ließen sich nicht abschütteln und hatten beim 11:11 wieder ausgeglichen (23.) – und vermochten ihrerseits in der Folge in Führung zu gehen. „Es ist sehr ärgerlich“, sagte MTV-Trainer Versemann später, als die Niederlage feststand. „Wir haben phasenweise sehr gut mitgehalten, waren in der ersten Halbzeit gleich stark und eventuell sogar einen Deut besser. Dann haben wir aber auch immer wieder Phasen, in denen wir keine Cleverness zeigen und uns die Niederlagen durch eklatante Fehler selbst einbrocken. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.“

MTV Geismar handelt sich Fünf-Tore-Rückstand ein

Versemann spielte damit auf die ersten Minuten nach Wiederbeginn an, in denen sich der MTV bis zur 36. Minute einen Fünf-Tore-Rückstand einhandelte, dem er fortan erfolglos hinterher lief. Bei einigen Pfostentreffern war freilich auch etwas Pech dabei, aber letztlich kassierte Geismar viel zu viele einfache Gegentore.

Letztlich kam der Gastgeber vor 100 Zuschauern in der IGS-Sporthalle nicht mehr heran, und entsprechend positiv fiel das Fazit von HSG-Trainer Uwe Viebrans aus: „In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser gespielt als in der ersten, ein besseres Spiel aufgebaut“, sagte er. „Die Konzentration hat nicht nachgelassen und wir waren, denke ich, auch konditionell besser. Geismar war in der zweiten Halbzeit platter als wir.“

In den ersten zehn bis 15 Minuten sei die Partie jedoch an seinem Team „vorbeigegangen. Da haben wir Geismar zu viel Spiel gelassen und aus der Abwehr rausziehen lassen“, unterstrich Viebrans. „In der Halbzeit haben wir drüber gesprochen und dann immer besser gestanden.“ Der MTV habe letztlich seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen müssen.

Am Ende zählte nur der Derbysieg. Für Kimberly Schmieding spielte auch eine Rolle, dass die HSG „ein bisschen mehr Oberligaerfahrung“ hat und im Verlauf der Partie einen besseren Zug zum Tor gefunden habe. Und sogar MTV-Trainer Versemann fand noch einen positiven Aspekt: „Die Mannschaft hängt sich trotz der Rückschläge trotzdem rein und sammelt damit herausragende Erfahrungen.“

Tore MTV: Stiens (6), Neuffer (5), Homfeldt (4/4), Popp (2/1), Stielow, Schilling, Diek (je 2), Jurkait (1).Am Sonntag trafen wir im letzten Spiel der "Vorrunde Frauen Gruppe 1" auswärts auf die Oberliga-Reserve der HSG Göttingen. Nach den letzten beiden sieglosen Spielen (die Niederlage gegen Landolfshausen fiel etwas zu hoch aus - aber hey, dafür waren wir am Vorabend mannschaftlich geschlossen beim Grünkohlessen vertreten; gegen die 2. Vertretung der HGRG erkämpften wir uns ein Unentschieden, das dem Spielverlauf gerecht wurd...e, sich aus unserer Sicht nach der chaotischen Schlussphase aber sehr bitter anfühlte), hatten wir uns vorgenommen, von Anfang an auf unser Tempospiel zu setzen und in der Abwehr ordentlich zuzupacken. Im Angriff gelang uns das gut, wir konnten die anfänglichen Abstimmungsfehler der Heimsieben ausnutzen und schöne Kombinationen zeigen. In der Abwehr setzten wir die Vorgaben unseres Trainers leider zu selten um und blieben meist zu passiv. Die beiden wurfstarken Halbspielerinnen hatten so leichtes Spiel und erzielten gemeinsam 15 Tore. Da unsere Torfrau Lena jedoch einen super Start erwischte, hielten wir das Spiel bis zum 7:6 (14. Minute) offen. Doch wir ließen von da an auch im Angriff nach, was die Göttingerinnen zu einfachen Toren über die erste Welle einlud. Sie konnten sich bis zur Halbzeit vorentscheidend auf 18:11 absetzen.

In der zweiten Halbzeit spielten wir nun mit zwei Kreisläuferinnen und fanden im Angriff wieder besser ins Spiel. Die Abwehr stabilisierte sich, aus dem Rückraum kam die ein oder andere Fahrkarte und unsere Torfrau Carlotta konnte in ihrem letzten Spiel mit einigen glänzenden Paraden zeigen, dass wir sie nicht nur neben dem Spielfeld vermissen werden. So verlief der Beginn der zweiten Halbzeit ausgeglichen (23:17, 45. Minute), doch ab dann ließen die Kräfte wieder nach, die HSG konnte noch einfache Tore erzielen und wir mussten uns am Ende mit 31:22 geschlagen geben. Freuen konnten wir uns, dass unser Youngster Miri ihre ersten beiden Tore im Damenbereich erzielte. Es spielten: Carlotta, Lena (TW), Helena (6/2), Lena (2), Lilly (3/1), Luise, Maggy (2), Malina (2), Maria (1), Merle (3), Miri (2) und Nele (1). Flo und Rike auf der Bank.

Die nun abgeschlossene Vorrunde konnten wir nutzen, um uns in der neu formierten 3. Damen einzuspielen und Abläufe zu verinnerlichen. Im nächsten Jahr werden wir also in der Regionsoberliga an den Start gehen und dort jeweils in Hin- und Rückspiel gegen Plesse 2, Landolfshausen, Rosdorf 2, Göttingen 2 und die HSG Oha antreten. Aber jetzt geht es erst einmal in die wohl verdiente Winterpause. Wir wünschen euch allen schöne Feiertage!

aus dem GT: http://www.goettinger-tageblatt.de/Sportbuzzer/Sportmix/Regional/HSG-Goettingen-entscheidet-Derby-beim-MTV-Geismar-fuer-sich





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