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MTV Geismar Herren II - Tuspo Weende 26:20 (16:7)

Zwote: Erste Hälfte hui, zweite pfui

MTV Geismar II – Tuspo Weende 26:20 (16:7)


Die Keiler machten gegen Tuspo Weende das vor, was die Nationalmannschaft gegen Lettland nachmachen sollte: In der ersten Halbzeit lieferten sie eine nahezu tadellose Leistung ab und führten in der 16. Minute bereits mit zehn Toren (11:1), während die zweite Hälfte zum Abschalten war.

Die Abwehr stellte für die Gäste zunächst ein unüberwindbares Bollwerk dar, an dem sie sich die Zähne ausbissen. Und selbst das erste Gegentor kam nur zustande, weil ein Gegenstoß der Geismaraner einem Weender Spieler direkt in die Arme geworfen wurde - eigentlich die einzige richtige Unkonzentriertheit in Halbzeit eins. Durch eine sehr gute Mannschaftsleistung, die auch nach einem Blockwechsel nach der ersten Viertelstunde Bestand hatte, ging es mit einem souveränen 16:7 in die Katakomben.

Nach der Halbzeit-Anamnese stellte sich heraus, dass der Mannschaftsarzt den Spielern offenbar zu viel Valium verabreicht hatte, denn eine Viertelstunde nach Beginn des zweiten Durchgangs – der MTV führte zu diesem Zeitpunkt mit 25:13 - zeigte sich ein völlig anderes Bild der Geismaraner: Die Abwehr agierte fahrig und im Angriff wurden beste Chancen durch tranige Würfe vergeben. Sukzessive konnten sich die Gäste, die nie aufsteckten, heranarbeiten. Der MTV verfiel in eine Art Paralyse und Geismar gelang zwölf Minuten am Stück kein einziger Treffer, während Tuspo die nun sehr löchrige Verteidigung der Gastgeber ein ums andere Mal mit einfachsten Mitteln auszuhebeln vermochte. So stand es in der 56. Minute nur noch 25:20. Die restliche Spielzeit brachte Geismar bei noch einem eigenen Treffer dann über die Zeit, doch am Ende fühlte sich ein sechs Tore Sieg fast wie eine Niederlage an. Abschließend bleibt festzustellen, dass zusätzlich zur Valiumdosierung sicherlich auch die Einstellung der Mannschaft zur desaströsen zweiten Halbzeit beitrug, hatte sich doch angesichts der hohen Führung spürbar eine gewisse Überheblichkeit in den Reihen der Keiler breitgemacht, die sich dann rächte. Zumindest konnte sich jeder Feldspieler in der Torschützenliste verewigen.

MTV

Schilling, Heise TW; Otto 5, Nagel 5/4, Deubener 3, Seger 3, Schröder 2, Dumse 2, Kerklau 2, Schmitt 1, Klusmann 1, Landesfeind 1, Rosenberger 1




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